Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Kaminbrand

Datum:

06.04.2017

Alarmzeit FF Kemnath:

18:42 Uhr

Einsatzort:

Kemnath, OT Waldeck, Unterer Markt

Schlagwort:

Brand Kamin

Stichwort:

B 2

Alarmierte Einheiten Feuerwehr:

  • FF Waldeck
  • FF Kemnath

Eingesetzte Fahrzeuge FF Kemnath:

Sonstige anwesende Einheiten:

  • Kaminkehrermeister
  • Polizei
  • Rettungsdienst

Berichtstext:

Aufmerksame Nachbarn des Anwesens am Unteren Markt in Waldeck bemerkten am Donnerstagabend Feuer und Funkenflug aus dem Kamin und setzten umgehend telefonisch den Notruf bei der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz in Weiden ab.

Hierzu wurden um 18:42 Uhr nach dem Alarmschlagwort “Brand Kamin” die Einsatzmittel und -kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Waldeck und Kemnath sowie ein Rettungswagen alarmiert.

“Es handelte sich um einen Kaminbrand in der Entstehungsphase”, gab Kreisbrandmeister Alois Schindler auf Nachfrage zur Auskunft. Er leitete, gemeinsam mit Waldecks Kommandanten Michael Pinzer und Kommandant Peter Denz aus Kemnath den Einsatz.

Mit mehreren Trupps kontrollierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Waldeck mit der Wärmebildkamera die Gegend um den Kamin in allen Stockwerken im Inneren des Gebäudes und stellten Löschgeräte bereit. Zum Glück aller konnten die Floriansjünger in der Kamingegend sowie auch im Bereich der Fehlböden keine Wärmeentwicklung feststellen.

Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte aus dem Korb der Kemnather Drehleiter mit der Wärmebildkamera den Dachbereich des Gebäudes sowie den Kamin im Inneren aus der Vogelperspektive. In Bereitschaft war auch das Wenderohr samt Löscharmaturen am Drehleiterkorb und eine Löschwasserversorung wurde aufgebaut. Hier konnten die Brandschützer Temperaturen von rund 150 Grad feststellen.

Neben einer Streife der Polizeiinspektion Kemnath rückte zur Absicherung der Einsatzkräfte eine Rettungswagenbesatung aus Kemnath an. Auch Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther war vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage. Die Waldecker Ortsdurchfahrt war im Bereich des Unteren Marktes für rund eine Stunde komplett gesperrt.

Durch den Einsatz des Kaminkehrerwerkzeugsatzes konnte der Kamin im Keller des Anwesens geöffnet und inspiziert werden. Wolfgang Heindl als örtlicher Kaminkehrermeister reinigte den Kamin, überprüfte den Kachelofen und die Abgasrohre zum Kamin. Schließlich konnte er die Einsatzstelle der Feuerwehr freigeben, so dass gegen 20 Uhr die rund 35 Kräfte der Feuerwehren in die Gerätehäuser einrückten.

Bild: Extern

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