Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Stationsübungen und Innenangriff

Rund 25 aktive Feuerwehrmänner und -frauen übten am Freitag, 09. Feburar 2018 mehr als drei Stunden.

In vier Stationen, welche abwechselnd durchlaufen wurden, frischte man verschiedene Tätigkeiten, Taktiken und das Grundwissen auf. In einer Stationsausbildung wurden auf die Feinheiten der Wärmebildkamera, deren Bedienung und die verschiedenen “Modi” eingegangen und die Anwendung im Allgemeinen vertieft. Um die Bildung einer sauberen und einfachen Schlauchreserve ging es in einer weiteren Station. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf den Schlauchtragekorb in Verbindung mit dem Schlauchpaket gelegt.´

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kemnath kommt beim Schlauchpaket ein 30-Meter C-Schlauch, welcher in Kreisform vorgelegt ist, zum Einsatz.

Am einen Ende ist ein Absperrhahn angebracht, um das Schlauchpaket kontrolliert befüllen zu können.

Ebenfalls bieten sich dann weitere Vorteile hinsichtlich jederzeit möglicher Schlauchverlängerungen oder aber auch beim Rückbau nach einem Löscheinsatz.

Auf der inneren Seite des Schlauchpakets wird das C-Hohlstrahlrohr (AWG Turbospritze 2235) angebracht.

Im weiteren Verlauf der Stationsausbildung wurde auf die Ausrüstung des Sicherungstrupps eingegangen. Ebenso wurden die Einsatzmöglichkeiten der Sicherungstrupptasche, sowie deren Ausstattung und Verwendung, vertieft.

Bei der Drehleiter übten die Floriansjünger an der Korbsteuerung, wobei jeder Übungsteilnehmer an einem Fenster anleiterte.

Im weiteren Verlauf der Übung ging es dann auf Übungsfahrt mit mehreren Einsatzfahrzeugen. Diese wurden dann über Funk abgerufen. Ein Gebäudebrand wurde angenommen, wobei es mehrere Vermisste geben soll. Bedingt durch die beiden in Hochbetrieb laufenden Nebelmaschinen herrschte starke “Rauchentwicklung”. Mehrere Trupps gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz vor.

Auch die Drehleiter stand in Anleiterbereitschaft. Nachdem die Abluftöffnung geschaffen werden konnte, begann man, das Gebäude vom “Rauch” zu befreien. Die Vorteile der taktischen Ventilation zeigten schnell Wirkung, denn das Durchsuchen der Räumlichkeiten in nur noch leicht verquallmten Räumen gestaltete sich leichter, als bei stark eingeschränkter Sicht zu arbeiten.

Nachdem die Übungsdummys rasch gerettet waren und “Feuer aus” gemeldet wurde, begannen die “Nachlöscharbeiten”. Hierbei verunfallte (rein zu Übungszwecken) ein Atemschutzträger. Durch die umfassende und klare Notfallmeldung eilte der Sicherungstrupp und alle weiteren verfügbaren Geräteträger herbei. Sehr flott konnte dem “Verunfallten” geholfen und aus dem Gefahrenbereich verbracht werden.

Somit wurden alle zuvor in den Stationen durchlaufenen Stationen in einer einsatznahen und praktischen Übung verbaut und die Handgriffe vertieft und angewendet.

 

Anbei noch einige Impressionen der Übung

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