Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Einsatzmannschaft funktionell gut aufgestellt

207 Mitglieder sind dem Kemnather Feuerwehrverein angehörig. Darunter befinden sich 59 aktive Floriansjünger. Drei Neuaufnahmen in die aktive Mannschaft stehen auch Austritten gegenüber. 10 Brandschützer erhielten zudem Dienstaltersabzeichen.

"Mit Stand zum Jahresende 2017 haben wir noch 59 Aktive Feuerwehrdienstleistende in unserer Wehr", berichtete Kommandant Peter Denz. Im Vorjahr 2016 waren es noch 67 Aktive, welche ihren Dienst in der Kemnather Wehr ableisteten. Gesundheitliche und altersbedingte Gründe, berufliche Verpflichtungen einzelner, sowie der Sterbefall eines aktiven Kameraden, aber auch mangelnde Dienstbereitschaft seien die Gründe, weshalb es in der Gesamtzahl neun Aktive weniger in den Reihen der Kemnather Wehr sind. Durch den Beitritt von Stefan Koller, Bastian Götz und Lukas Haberkorn sind insgesamt drei Neuaufnahmen in die aktive Feuerwehrmannschaft zu verzeichnen.

Die derzeitige Einsatzmannschaft gliedere sich somit in 7 weibliche und 52 männliche Feuerwehrleute. Mit 34 ausgebildeten und für den Einsatzdienst tauglichen Atemschutzgeräteträgern, 28 Maschinisten für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen, sowie 16 Gruppenführern, 6 Zugführern und insgesamt 15 Drehleitermaschinisten, sowie 17 für die Absturzsicherung ausgebildete Fachleute, sei die Einsatzmannschaft gut aufgestellt. Auch wurde das Funktionspersonal der Einsatzmannschaft überarbeitet und neu strukturiert. So gliedert sich die aktive Mannschaft unter anderem nun in zwei Löschzüge.

10 mehr im Verein - 9 weniger bei den Aktiven

Der Feuerwehrverein dagegen zählt nun insgesamt 10 Mitglieder mehr gegenüber dem Vorjahr 2016. So waren es laut Schriftführer Manuel Zaloga zum Jahresende 2017 insgesamt 207 Vereinsmitglieder. Insgesamt gab es 6 Sterbefälle. Neben den 59 Aktiven gliedern sich die Mitglieder in 81 Passive, 44 Fördernde, 8 Jugendliche und 15 Kinder bei den "KEM-Fire-Kids".

Die Revisoren Gustav Zaloga und Tina Fischer hatten im Vorfeld der Jahreshauptversammlung mit dem Kassier Klaus Fiebig die Kasse geprüft. Sehr sauber und genau werde diese geführt. "Es sind alle Einnahmen und Ausgaben niedergeschrieben. Für jede einzelne Kontobewegung, gibt es die passenden Belege, welche feinst säuberlich sortiert sind.", berichtete Gustav Zaloga.

"Ob es einen besseren Mann als Kassier gibt ist fraglich.", lobt Vorsitzender Roman Schäffler die Arbeit von Klaus Fiebig. Die größten Ausgaben des Feuerwehrvereins waren unter anderem der Zuschuss zum neuen Kommandowagen, sowie der Ankauf von neuen Feuerwehr-Shirts. Einstimmig wurde die Vorstandschaft in der Mitgliederversammlung durch Handzeichen entlastet.

Zehn Männer und eine Frau leisten insgesamt 240 Jahre aktiven Feuerwehrdienst

Kommandant Peter Denz hatte in der Jahreshauptversammlung insgesamt 240 Jahre aktive Dienstzeit von neun Männern und einer Frau zu ehren. An Tina Fischer und Stefan Lehner überreichte der Kommandant das Dienstaltersabzeichen für 10 Jahre. Für 20 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielt Florian Braunreuther, Thomas Kreuzer, Alexander Schraml und Georg Zeitler das Dienstaltersabzeichen. Insgesamt je 30 Jahre leisten Markus Nickl, Martin Zenker, 40 Jahre Otto Braunreuther und Robert Treitl aktiven Dienst bei der Feuerwehr.

Weiterhin erinnerte der Kommandant an die Staatlichen Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst. Hierbei erhielten Stefan Schiedlofsky und Michael Schreyer das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen.

Bürgermeister Werner Nickl, zweiter Kommandant Alfred Vogel und Kommandant Peter Denz (von rechts) sind stolz auf die Leistungen der Aktiven. Bastian Götz (links) trat der Wehr als Aktiver bei. Stefan Lehner und Tina Fischer (Zweiter und Dritte von links) leisten seit 10 Jahren, Thomas Kreuzer und Florian Braunreuther (Vierter und Fünfter v.l.) seit 20 Jahren aktiven Dienst. Seit 40 Jahren leistet Otto Braunreuther und Robert Treitl (Vierter und Fünfter von rechts) aktiven Feuerwehrdienst.

Zurück zur Übersicht der aktuellen Berichte