Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Brand Kamin

Datum:

04.03.2018

Alarmzeit FF Kemnath:

10:08 Uhr

Einsatzort:

Kemnath, Hohe Straße

Schlagwort:

#B1115#im Gebäude#Kamin (Brand Kamin)

Stichwort:

B 2

Alarmierte Einheiten Feuerwehr:

  • FF Kemnath

Eingesetzte Fahrzeuge FF Kemnath:

Sonstige anwesende Einheiten:

  • Polizei (Streife der PI Kemnath)
  • Rettungsdienst (RTW & EL-RD)

Berichtstext:

Mehrere Stunden beschäftigte ein Kaminbrand am Sonntag die Kemnather Feuerwehrleute. Bemerkt hatten den Brand unter anderem die Bewohner selbst, welche sich rechtzeitig in Sicherheit brachten. Dunkler Rauch und Brandgeruch lag in der Luft.

"Lautes Knistern" bemerkten die Bewohner des Wohnhauses in der Hohen Straße in Kemnath am Sonntagvormittag. Umgehend setzten diese den Notruf ab und brachten sich selbst in Sicherheit, indem Sie das Haus verließen. Auch Mitarbeiter des Wasserwerks und ein Techniker, welche zu dieser Zeit auf der Suche nach einem Wasserrohrbruch waren, bemerkten den stark rauchenden Kamin.

Die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz nahmen den Notruf entgegen. Nach der Alarmmeldung "Brand Kamin" wurden umgehend die Einsatzmittel und -kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kemnath, sowie der Rettungsdienst, um 10:08 Uhr alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle drang dunkler Rauch aus dem Kamin. Umgehend wurde ein umfangreicher Löschangriff aufgebaut, "um sofort eingreifen zu können, sollte es zu einem offenen Brand kommen". Zur Erkundung betraten mehrere Atemschutzgeräteträger das Gebäude. Im Obergeschoss stellen diese eine starke Rauchentwicklung fest.

Um eine Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern, bauten die Brandschützer einen sogenannten "mobilen Rauchverschluss" ein und entrauchten sofort die bereits betroffenen Bereiche. Mit der Wärmebildkamera hatten die Atemschutztrupps die Räumlichkeiten des Hauses "wegen möglicher Hitzeentwicklungen" umfangreich durchsucht.

Auch die Drehleiter wurde in Stellung gebracht und daran das Wenderohr angebaut. Ein Atemschutztrupp kontrollierte zudem die Dachhaut bezüglich einer möglichen Brandausbreitung durch die enorme Hitzeentwicklung wegen des brennenden Kamins. Der zuständige Kaminkehrermeister kam ebenfalls zur Einsatzstelle, um den Kamin "frei zu machen".

Aufgrund des Wasserrohrbruchs in der Anzensteinstraße verlegten die Floriansjünger zudem eine rund 200 Meter lange Schlauchleitung, um für den Fall der Fälle genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. Zudem mussten die Feuerwehrleute eine Öffnung in die Zwischendecke im Dachgeschoss des Gebäudes sägen, damit eine Brandausbreitung ausgeschlossen werden konnte.

Auch vor Ort war eine Streife der Kemnather Polizei, ein Rettungswagen des BRK und der Einsatzleiter des Rettungsdienstes, Julian Verschl. Nach rund einer Stunde konnten die 30 Einsatzkräfte, welche unter der Leitung des Kommandanten Peter Denz eingesetzt waren, größtenteils abrücken. Einzelne Brandschützer verblieben zur Brandwache mit einem Fahrzeug für mehrere Stunden an der Einsatzstelle.

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