Freiwillige Feuerwehr Kemnath

“Zum Einsatz fertig...!”

Abnahme Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung

Eine starke Mannschaft, zwei Feuerwehren und eine gemeinsame herausragende Leistung. Rund 200 Sekunden dauert der Hauptakt und auch die Truppaufgaben verlaufen tadellos. Die Übungen der Feuerwehrler für das Abzeichen zahlen sich aus, sorgen für Schnelligkeit und Routine und helfen im Einsatzfall verunfallten Personen.

Kemnath/Kötzersdorf. Schon seit mehreren Jahren sind die Feuerwehren Kemnath und Kötzersdorf in vielen Aufgabengebieten bei Übungen, Einsätzen und Leistungsprüfungen eng miteinander verbunden. Nun legten die Feuerwehrleute wiederum die Leistungsprüfung „Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ gemeinsam und mit Bravour ab.

Bevor es zur Mannschaftsaufgabe, dem Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ging, stellten sich die Aktiven den „Truppaufgaben“, welche Sie eigens über Loskarten zogen.

Hierbei waren die Einsatzgrundsätze und die richtige Bedienung beim Umgang mit der Tauchpumpe, der Motorkettensäge, dem Mehrzweckzug und Trennschleifer, den hydraulischen Rettungsgeräten oder der Schaufeltrage, sowie dem HebekiAuch Erste-Hilfe-Maßnahmen und die stabile Seitenlage wurde unter anderem abgefragt. In der Stufe 1 musste eine Gerätekunde absolviert, sowie als Gruppenführer ein Fragebogen ausgefüllt werden.ssensystem, gefragt.

 

Bei der Einsatzübung galt es, binnen vier Minuten die Lage zu erkunden, Befehle zu erteilen und durch die einzelnen Trupps zu bestätigen und auszuführen. Die Ausleuchtung der Unfallstelle mit einem Lichtmast, die Erstellung einer umfangreichen Verkehrsabsicherung und der Aufbau eines Ablageplatzes für die technischen Geräte und die Sanitätsausrüstung, sowie die Sicherstellung des Brandschutzes, galt es auszuführen.

Zudem musste das Fahrzeug zur Stabilisierung mit Hölzern und Unterlegkeilen unterbaut, der „Verletzte“ durch einen Brandschützer betreut und die hydraulischen Rettungsgeräte „zur Personenbefreiung“ vorgenommen werden.

Den Wissens- und Ausbildungsstand der Floriansjünger hoben die Schiedsrichter um Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und die Kreisbrandmeister (KBM) Florian Braunreuther und Alois Schindler deutlich hervor. „Dass ihr nicht für das Abzeichen übt, sondern kontinuierlich und in hohem Maße an Qualität zum Schutz und zur Sicherheit der Bevölkerung übt und euch fortbildet, merkt man sehr wohl.“, betonte KBM Alois Schindler. Auch der Kreisbrandinspektor lobte die „saubere und flotte Arbeit“ der Floriansjünger. KBM Florian Braunreuther merkte an, dass die Arbeiten „Hand in Hand, sehr praxisnah, routiniert und einsatztaktisch“ verliefen.

Per Handschlag konnten die 15 Brandschützer, welche in zwei Gruppen das Leistungsabzeichen ablegten, ihr Leistungsabzeichen entgegennehmen. Auch Kommandant Peter Denz gratulierte den erfolgreichen Abnahmemannschaften und dankte zudem den Ausbildern, welche im Vorfeld in Übungseinheiten mit durchführten, die Aktiven für das Abzeichen und den Ernstfall ausbildeten.

Das Leistungsabzeichen der Stufe 1 in Bronze konnten Stefan Koller und Michael Griener entgegennehmen. Das silberne Abzeichen (Stufe 2) ging an Nick Danowski und Tobias Busch. Thomas Daubitz, André Feller, Marco Filbinger und Michael Denz erhielten das goldene THL-Abzeichen (Stufe 3). Die Stufe vier legten Theresa Sticht, Peter Kreuzer, Marcel Schraml, Daniel Merkl und Marco Schäffler ab. Markus Busch bekam das Leistungsabzeichen für die Stufe 5 und Markus Scharf absolvierte die Endstufe (Stufe 6) in Gold-Rot.

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