Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Von der Oberpfalz in die Provinz Italiens

Während sich der deutsche Fußballkader in nächster Nähe für die WM vorbereitet, erholen sich die Mitglieder des Kemnather Feuerwehrvereins. Die nördliche Provinz Italiens war das Ausflugsziel der Brandschützer.

Kemnath/Bozen. Unweit vom Trainingslager der deutschen Fußballnationalmannschaft lag das Reiseziel des diesjährigen Vereinsausfluges der Kemnather Feuerwehr. Kulinarisch, kulturell und höchst interessant hatte Vorstand Roman Schäffler hatte mit seinem Stellvertreter Günter Filbinger und Kamerad Norbert Weismeier, sowie Thomas Stüpfert, dem Busfahrer von der Firma Otto Beck, den dreitägigen Vereinsausflug der Feuerwehr Kemnath nach Südtirol gut geplant.

Nach frühmorgendlichem Start am Brückentag nach Fronleichnam kehrten die Ausflügler zum bayerischen Frühschoppen ins „Bräustüberl“ am Tegernsee ein.

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Rande des Tegernsees ging die Busfahrt weiter über Brixen.

In der drittgrößten Stadt Südtiorls besichtigte man die Altstadt bei ausreichender „Zeit zur freien Verfügung“.

Über die Südtiroler Alpen ging die Fahrt weiter zum Unterkunftshotel in der Stadt Leifers. Bei einem mehrgängigen Abendmenü lies man den ersten Tag der Reise auskingen.

Mit einer historischen Stadtführung in der Landeshauptstadt Bozen startete man in den zweiten Tag der Südtirolreise. Dies ist der größte deutsch- und italienischsprechende Kultur- und Wirtschaftsraum. Neben einer Führung durch die Bauten der Stadtmitte, so besichtigte man auch den Bozner-Dom und verfolgte die festlichen Aufmärsche zum „Tag der Republik“, wo man durch die Stadtführung in mitten des Geschehens war. Über ein Viertel der Bozner Großtstadtbevölkerung ist deutschsprechend.

Eine Seilbahnfahrt über den weitläufigen Bergrücken, hinauf zum Hochplateau Ritten nach Oberbozen von der Talstation Bozen aus, genossen die meisten der mit einem weiten Blick über die zentrale Region der Südtiroler Landeshauptstadt und des Umfelds.

In St. Michael, einem Ortsteil der Stadt Eppan, besuchten die Ausflügler eine Weinkellerei.

Nach einer ausgiebigen Führung durch die Weinkeller des über 700-jährigen Familientraditionsbetriebs Josef Brigl folgte eine Weinprobe mit fünf verschiedenen, hochwertigen Weiß- und Rotweinen.

Ein Südtiroler Abend mit einem mehrgängigen Abendessen und musikalischer Unterhaltung durch einen Alleinunterhalter rundete den zweiten Tag des Feuerwehrausflugs ab. Auf der Rückfahrt in die Oberpfalz kehrte man in Österreich in eine Gastronomie am Achensee ein. Mit rund 133 Metern Tiefe und einer Länge von über acht Kilometern ist er der größte See Tirols. Herrlichstes Alpenpanorama gab es fortdauernd zu bewundern.

Zum Abendessen strandete man bei der Weiterfahrt mit dem Bus am Ufer der Donau in Kelheim im Kloster Weltenburg.

Im Anschluss machte man sich schließlich zur Rückfahrt nach Kemnath auf. Vorsitzender Roman Schäffler dankte zum Abschluss allen Mitreisenden für die reguläre Pünktlichkeit und die schönen gemeinsamen Erlebnisse während des Ausflugs. Er appellierte an die Mitreisenden zur weiteren Beteiligung bei den weiteren Unternehmungen und nannte mögliche Reiseziele für den nächsten Vereinsausflug im kommenden Jahr.

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