Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Brand / Rauchentwicklung im Gebäude

Datum:

04.08.2018

Alarmzeit FF Kemnath:

23:35 Uhr

Einsatzort:

Kemnath, Hohe Straße

Schlagwort:

#B1119#im Gebäude#Rauchentwicklung

Stichwort:

B 3

Alarmierte Einheiten Feuerwehr:

  • FF Kemnath
  • FF Fortschau-Kuchenreuth
  • FF Höflas bei Kemnath

Eingesetzte Fahrzeuge FF Kemnath:

Sonstige anwesende Einheiten:

  • Polizei
  • Rettungsdienst

Berichtstext:

Durch piepen eines Rauchmelders wird ein Feuerwehrmann auf einen Brand im Nachbarhaus aufmerksam. Mit einem Feuerlöscher dämmt der Floriansjünger den Brand ein und setzt den Notruf ab. Seine Kameradinnen und Kameraden übernehmen den Rest der Arbeit.

Ein Feuerwehrmann aus Kemnath, welcher am Freitagabend die letzten Stunden des Sommerabends nach der Feuerwehrübung auf der Terrasse zu Hause verbringt, wird auf ein piependes Geräusch in der Umgebung aufmerksam. Bei einer Nachsicht entdeckt dieser Brandrauch. Gleichzeitig treffen auch die Bewohner des betroffenen Hauses ein.

Der junge Kemnather Feuerwehrmann handelt pflichtbewusst, läuft nach Hause um einen Feuerlöscher zu holen. Mit diesem dringt er in den Raum, aus welchem der Qualm dringt, ein und dämmt den Brand ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung muss dieser schließlich die Löschversuche abbrechen. Gleichzeitig wird auch der Notruf abgesetzt.

Die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz alarmiert die Einsatzmittel und –kräfte der Feuerwehren aus Kemnath, Höflas bei Kemnath und Fortschau-Kuchenreuth mit der Meldung „Brand und Rauchentwicklung in Gebäude“ gegen 23:35 Uhr zum Einsatzort in die Hohe Straße in Kemnath.

Bereits nach wenigen Minuten treffen der Kommandowagen, das Hilfeleistungslöschfahrzeug und die Drehleiter an der Einsatzstelle ein. Drei der fünf Atemschutzgeräteträger, welche sich während der Anfahrt im Einsatzfahrzeug bereits ausgerüstet hatten, gehen umgehend unter Vornahme eines C-Rohres und der Wärmebildkamera zur Lageerkundung und Brandbekämpfung vor. Auch das zweite Löschfahrzeug und das Mehrzweckfahrzeug der Kemnather Wehr treffen ein, unterstützen tatkräftig, wie auch die Tragkraftspritzenfahrzeuge aus Höflas bei Kemnath und Fortschau-Kuchenreuth.

In einem als Werkstatt eingerichteten Raum im Untergeschoss des großen Wohngebäudes lokalisierten die Feuerwehrleute unter Atemschutz schließlich auch den Brandherd. Durch die Zuhilfenahme mehrerer tragbarer Schuttmulden werden die Gegenstände, welche in Brand geraten waren, aus dem Haus gebracht und im Außenbereich abgelöscht, so dass kein Wasser aus dem Strahlrohr innerhalb des Gebäudes abgegeben werden musste. Weitere Atemschutztrupps standen in Bereitschaft.

Zeitgleich werden Fenster in dem vom Brand betroffenen Bereich geöffnet, um unterstützt durch einen Überdrucklüfter den Brandrauch gezielt und ohne Ausbreitung in nicht betroffene Bereiche abzuführen. Nach mehrmaliger Erkundung mittels der Wärmebildkamera und nach Freimessung mit einem Messgerät können die Feuerwehrleute gegen halb ein Uhr die Einsatzstelle verlassen.

Zur Absicherung der eingesetzten Kräfte war auch ein Rettungswagen des BRK angerückt. Die Aufnahme des Brandgeschehnisses erfolgte durch Beamte der Kemnather Polizeiinspektion. Den Einsatz der rund 45 Feuerwehrleute der drei angerückten Wehren leiteten der Kemnather Feuerwehrkommandant Peter Denz und der stellvertretende Kommandant Alfred Vogel.

Nicht zuletzt ist es dem umsichtigen Verhalten des Feuerwehrmannes zu verdanken, dass es zu keinem größeren Schaden kam und das Feuer sich nicht ausbreitete. Dennoch entstand durch die starke Rauchentwicklung im Inneren des Gebäudes, wie auch durch Ruß im Brandraum beträchtlicher Sachschaden.

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