Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Lebendige Kameradschaft

Jahreshauptversammlung 2019 der Freiw. Feuerwehr Kemnath - Verein

Nicht nur als Retter, sondern auch zu geselligen Anlässen und Ausflügen „rückt“ die Kemnather Wehr im vergangenen Jahr als starke Gemeinschaft aus. In der Jahreshauptversammlung ging Vorsitzender Schäffler besonders auf die vielen Vereinsaktivitäten ein.

Der Kemnather Feuerwehrverein beteiligte sich im vergangenen Jahr an vielen Aktivitäten und Veranstaltungen in Kemnath und dem Kemnather Land und sorgte selbst für Feierlichkeiten. In der Jahreshauptversammlung berichtet Vorsitzender Roman Schäffler von den vielen Terminen und Erlebnissen, welche besonders die Kameradschaft und Geselligkeit prägten. „An fast jedem Wochenende von Mai bis September waren wir mit dem Feuerwehrverein im Einsatz“, erinnert Schäffler mit Blick auf die insgesamt 18 Festbesuche, bei welchen der Feuerwehrverein Feste umliegender Wehren und örtlicher Vereine besuchte.

Das beim Feuerwehrhaus abgehaltene Sommerfest im Juli wurde laut Schäffler gut besucht. Erstmals sorgte nach einigen Jahren wieder eine Live-Band für die musikalische Unterhaltung am Samstagabend. Im Vorfeld des offiziellen Sommerfestes wurde der Versorgungslastkraftwagen mit Hochwasserausrüstung in den Dienst gestellt und geweiht. Auch der Festsonntag, welcher mit einem Frühschoppen startete, war gut besucht. Der Mittagstisch und das reichhaltige Speisenangebot fand ebenfalls großen Zuspruch. Auch das bunte Programm für Kinder, um welches sich die Kinder- und Jugendfeuerwehr kümmerte, wurde bestens angenommen.

Feuerwehrvorstand Roman Schäffler hält in der Jahreshauptversammlung der Kemnather Feuerwehr seinen Bericht am neuen Rednerpult.

In vielen ehrenamtlichen Stunden haben Manfred Zeitler, Markus Busch, Martin Merkl und Otto Braunreuther mit ihrem handwerklichen Geschick ein neues Rednerpult gebaut. Durch die moderne Bauweise und die unterschiedlichen verwendeten Materialien ist dieses ein besonderer Hingucker geworden. Auch wurde das neue Logo der Feuerwehr Kemnath eingearbeitet und mit rotem Licht hinterlegt. Weiterhin wurden eine Leselampe und mehrere Anschlüsse für kleinere elektrische Geräte integriert. Vorstand Roman Schäffler dankte dem "fleißigen Bautrupp" dafür.

Weiter berichtete Schäffler vom dreitägigen Vereinsausflug, welcher nach Südtirol führte. 45 Vereinsmitglieder nahmen teil. „Neben kulturellem kam auch die Geselligkeit dabei nicht zu kurz“, betonte der Vorstand mit Blick auf die Förderung des Gemeinschaftssinnes. Auch unternahm man den traditionellen Emmausgang und besuchte erstmalig den Weihnachtsmarkt mit Waldwipfelweg in St. Englmar im Bayerischen Wald. „Der Reisebus war restlos besetzt, die Fahrt wurde bestens angenommen“, so Schäffler. Die vereinsinterne Weihnachtsfeier im Dezember wurde erstmalig in einer Gaststätte abgehalten. Im Sommer hielt man einen Kameradschaftsabend mit Burgergrillen ab.

Zudem nahm eine Abordnung am Neujahresempfang der Stadt teil. Mit einer starken Mannschaft beteiligte man sich am Volkstrauertag und der Fronleichnamsprozession und übernahm das Aufstellen des Maibaumes auf dem Stadtplatz. Laut Schäffler wurden zudem fünf große Vorstandssitzungen abgehalten. Wie auch im letzten Jahr, so präsentierte der Vorstand seinen Jahresbericht in Verbindung mit einer bildlich gestalteten Präsentation.

Gemeinsam mit den Kameraden der tschechischen Partnerfeuerwehr aus Nepomuk besuchte man das Wiesenfest. Dabei zogen die Brandschützer gemeinsam mit ihren Freunden vom Stadtplatz zum Festplatz. „Wir leben diese Partnerschaft“, betonte Schäffler bei seinen weiteren Ausführungen. Bei den Feierlichkeiten zur 10-jährigen Städtepartnerschaft wurde eine Schauübung mit den Nepomuker Feuerwehrleuten beim Schulzentrum abgehalten. Hierbei bemerkte Schäffler die an der Feierlichkeit fehlende Besucherresonanz. „Es war ein super Rahmenprogramm und ein grandioses Konzert am Abend, welches trotz hoher musikalischer Qualität dennoch kostenlos war.“

Die Verantwortlichen des Kemnather Feuerwehrvereins konnten insgesamt acht Mitgliedern zu runden Geburtstagen gratulieren. Ebenfalls wurde zwei aktiven Feuerwehrmännern und einer aktiven Feuerwehrfrau zur Hochzeit gratuliert. Hierbei erwähnte Roman Schäffler an die kirchliche Hochzeit von Florian Popp-Einert und dem letztjährigen „Feuerwehrehepaar“ Peter und Tina Wolf, welche standesamtlich heirateten und im Rahmen des Polterabends ihre Kameradinnen und Kameraden zur Feier einluden. Mit dem bereits 54 Jahre alten Tanklöschfahrzeug beteiligte man sich am Oldtimertreffen in Waldsassen. Für alle uniformierten beschaffte der Feuerwehrverein Dienstkrawatten.

Kassier Klaus Fiebig stellte den Kassenbericht des Feuerwehrvereins vor und ging auf die Ein- und Ausgaben ein. Die Revisoren Gustav Zaloga und Tina Wolf hatten im Vorfeld die Kasse geprüft. „Man kann sich glücklich schätzen einen solchen Kassier wie den Klaus zu haben“, lobte Gustav Zaloga. Auf die Entwicklung und die Anzahl der Vereinsmitglieder ging Schriftführer Manuel Zaloga ein. Aktuell bestehe der Feuerwehrverein aus insgesamt 214 Mitgliedern (7 mehr als im Vorjahr). Diese gliedern sich in 58 aktive, 80 passive und 48 fördernde Mitglieder, sowie 12 Anwärterinnen und Anwärter in der Jugendfeuerwehr und 16 Kindern in der jüngsten Nachwuchstruppe. Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet.

Wegen der Erhebung, dem Umgang und der Speicherung personenbezogener Daten war auch eine Satzungsänderung notwendig. Im Hinblick auf die Grundverordnung des Datenschutzes wurde die Vereinssatzung deshalb erweitert und in der Versammlung beschlossen. Im Ausblick nannte Schäffler neben dem traditionellen Emmausgang und weiteren kirchlichen und weltlichen Festen auch den bevorstehenden Vereinsausflug nach Wien im Juni. Mit Stand am Abend der Hauptversammlung war die Fahrt bis auf zwei Plätze bereits ausgebucht. Weiter verwies der Vorstand auf das Sommerfest, welches aufgrund des Open-Airs am Stadtplatz im Juli und aus terminlichen Gründen bereits am Sonntag, 26. Mai stattfindet.

Zurück zur Übersicht der aktuellen Berichte