Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Garagenbrand

Datum:

29.03.2019

Alarmzeit FF Kemnath:

21:55 Uhr

Einsatzort:

Kemnath, OT Fortschau

Schlagwort:

#B1114#im Gebäude #Garage

Stichwort:

B 3

Alarmierte Einheiten Feuerwehr:

  • FF Fortschau-Kuchenreuth
  • FF Kemnath

Eingesetzte Fahrzeuge FF Kemnath:

Sonstige anwesende Einheiten:

  • Polizei
  • Rettungsdienst

Berichtstext:

Garage brennt in voller Ausdehnung

Zischende und krachende Geräusche, heller Feuerschein, lautes Sirenengeheul, blinkende Blaulichter und lautstarke Martinshörner. Am Freitagabend brannte im Kemnather Ortsteil Fortschau eine Garage.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, welche rasch vor Ort waren, stand die Garage lichterloh in Flammen. Eine Anwohnerin der Amberger Straße in Kemnath hatte den Brand am späten Freitagabend gesichtet und die Rettungskräfte gerufen. Eine genaue Örtlichkeit konnte dabei allerdings nicht festgesetzt werden. Die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz alarmierte nach Notrufeingang die Einsatzkräfte und –mittel der Freiwilligen Feuerwehren Fortschau-Kuchenreuth und Kemnath, sowie den Rettungsdienst um 21:55 Uhr mit der Alarmmeldung „Brand einer Garage“. Sirenengeheul und lautstarke Martinshörner schrillten im Kemnather Süden.

Die gemeldete Lage konnte der Kemnather Kommandant Peter Denz, welcher bereits fünf Minuten nach der Alarmierung mit Führungsassistenten Gustav Zaloga an der Brandstelle mit dem Kommandowagen als erstes eintraf bestätigen und die Einsatzörtlichkeit auf den Kemnather Ortsteil Fortschau eingrenzen. Zischende und krachende Geräusche waren lautstark zu vernehmen. Dichter Rauch stieg aus der Einzelgarage, welche zwischen mehreren größeren Wohngebäuden steht empor und das Feuer in der Garage, wie auch die vielen Blaulichter erhellten die Dunkelheit.

Umgehend wurde ein Löschangriff durch die Gruppe des rasch eintreffenden Hilfeleistungslöschfahrzeuges eingeleitet. Ein Drei-Mann-Atemschutztrupp der Kemnather Feuerwehr konnte den Brand durch die Vornahme eines Rohres zügig unter Kontrolle bringen. Im weiteren Verlauf wurde ein zusätzlicher Zugang zur Einzelgarage geschaffen und die Glutnester mit der Wärmebildkamera nach Freilegung der in der Garage gelagerten und abgestellten Gegenstände gesichtet und abgelöscht. Die Ausleuchtung der Brandstelle wurde mittels der Drehleiter unterstützt.

Auch standen weitere Atemschutzkräfte in Bereitschaft. Die Löschwasserversorgung wurde durch die wasserführenden Fahrzeuge und das Leitungsnetz sichergestellt, dazu einige Schläuche verlegt. Nach rund einer halben Stunde können die ersten Einsatzgerätschaften bereits rückgebaut werden. Die Feuerwehr Kemnath war mit über dreißig Einsatzkräften, dem Kommandowagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschfahrzeug, Mehrzweckfahrzeug, Schlauchwagen, der Drehleiter und dem Versorgungs-Lastkraftwagen angerückt. Ebenfalls vor Ort waren Kräfte der Fortschau-Kuchenreuther Wehr mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug, wie auch Kreisbrandmeister Florian Braunreuther.

Der Brandleider konnte den Polizeiangaben nach noch zwei Motorräder aus der Garage holen und in Sicherheit bringen, bevor sich das Feuer über den gesamten Bereich ausbreitete. Doch auch diese wurden durch Ruß und Hitze in Mitleidenschaft gezogen. „In der Garage befanden sich mehrere Fahrräder und zwei restaurationsbedürftige Kleinkrafträder, ebenso eine Werkbank mit diversen Werkzeugen und eingelagerte Musikinstrumente und Musikequipment“, heißt es von Seiten der Polizei, welche den entstandenen Sachschaden nach ersten Schätzungen auf mindestens 15.000 Euro beziffert.

„Brandursache dürfte womöglich ein technischer Defekt an der Elektroinstallation gewesen sein. Auslöser könnte aber auch eine Motorradbatterie gewesen sein, die tagsüber für den Start in die Motorradsaison aufgeladen worden war“ heißt es im Bericht der Polizeibeamten. Hinweise auf eine Brandstiftung liegen demnach nicht vor. Gegen Mitternacht konnte der Einsatz beendet werden.

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