Freiwillige Feuerwehr Kemnath

Verkehrsunfall, drei Personen eingeklemmt

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei eingeklemmten Personen wurden die Feuerwehren Kemnath, Höflas, Werkfeuerwehr Siemens Kemnath und Immenreuth nach Alarmstufe 5 durch die Feuerwehreinsatzzentrale Weiden am Samstag, 31. Dezember 2011 um 12:46 Uhr alarmiert. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf der Bundesstraße 22, Strecke Wirbenz - Kemnath.

Ein Fahrzeug aus dem Raum Bayreuth fuhr auf dieser o.g. Strecke von Richtung Wirbenz kommend, auf Höhe der Brücke, welche zwischen Neuwirtshaus und Oberndorf ist, kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Leitplanke kurz vor der Brücke, spießte sich an der Brücke, welche aus Steinmauerwerk ist und landete mit der Fahrerseite auf der Ackerfläche. Bei dem Unfall wurde die 47-jährige Fahrerin und ihr 12 jähriger Sohn eingeklemmt. Der 17 Jährige auf dem Beifahrersitz konnte von anderen Verkehrsteilnehmern, welche als erstes am Unfallort waren, aus dem Fahrzeug befreit werden. Aufgrund der Lage des Fahrzeugs musste dieses mit mehreren Leiterteilen und Spanngurten zur Befreiung der schwer eingeklemmten Personen gesichert und gestützt werden, damit die Stabilität des Unfallfahrzeugs erhalten blieb.

Zur gleichen Zeit wurden die verletzten Personen vom Rettungsdienst betreut und die Rettungsaktion mit hydraulischen Rettungsgeräten eingeleitet. Im Laufe der Rettungsaktion wurde das Dach des PKW mit einer Säbelsäge geöffnet, um einen weiteren Zugang zu den Verletzten zu erhalten. Nach der Versorgung der Verletzten am Boden wurden diese durch zwei angeforderte Rettungshubschrauber (Christoph 20 aus Bayreuth und Christoph 80 aus Weiden/Latsch) und den angefahrenen Rettungswägen in die Bayreuther Kliniken transportiert.

Die B22 wurde bis zur Bergung des Unfallfahrzeuges für den Straßenverkehr komplett gesperrt und umgeleitet.

Vor Ort waren vom BRK mehrere RTW, zwei Rettungshubschrauber, ein HvO aus Immenreuth, das NEF mit Notarzt sowie die PI Kemnath mit einer Streife und ein Abschleppunternehmen. Ebenso waren die oben genannten Feuerwehren eingesetzt.

Die Feuerwehr Kemnath war mit 31 Einsatzkräften und den Fahrzeugen 10/1, 40/1, 59/1, 30/1, 21/1 und 11/1 im Einsatz.

Ein Lob haben an dieser Stelle auch die Ersthelfer verdient, welche vorbildliche Erste Hilfe leisteten.

Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizeiinspektion Kemnath auf rund 50.000 Euro.

Nach herstellen der Einsatzbereitschaft konnte der Einsatz gegen 16:00 Uhr beendet werden.

 

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